Bislang wurden keine globalen Studien durchgeführt, um die Anzahl der Menschen mit Parkinson zuverlässig zu ermitteln. Daher ist es nur möglich, die weltweite Prävalenz der Erkrankung zu schätzen.
Die Prävalenz (von lateinisch praevalēre ‚vorherrschen‘) ist in der Epidemiologie und medizinischen Statistik eine Kennzahl zum Beispiel für die Krankheitshäufigkeit. Sie sagt aus, welcher Anteil der Menschen oder Tiere einer bestimmten Gruppe (Population) definierter Größe zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Krankheit erkrankt ist oder einen Risikofaktor aufweist.[1] In der Regel wird die Prävalenz einer Krankheit oder Störung in einer Population aufgrund einer Stichprobe nur geschätzt, da die vollständige Erfassung einer Population zu aufwendig wäre oder unmöglich ist.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Prävalenz
Hier sind einige der neueren Prävalenzstudien:
- Die Belastung durch neurologische Erkrankungen in Europa: Eine Analyse für die Global Burden of Disease Study (2017)
- Globale, regionale und nationale Krankheitslast der Parkinson-Krankheit, 1990–2016: eine systematische Analyse für die Global Burden of Disease Study (2016)
- Parkinson-Krankheit in Deutschland: Prävalenz und Inzidenz auf Basis von Krankenversicherungsdaten (2016)
- Globale, regionale und nationale Belastung durch neurologische Erkrankungen im Zeitraum 1990–2015: eine systematische Analyse für die Global Burden of Disease Study (2015)
- Inzidenz- und Prävalenzbewertung der Parkinson-Krankheit in Frankreich anhand der nationalen Krankenversicherungsdatenbank (2014)
- Die Prävalenz der Parkinson-Krankheit: Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse (2014)
- Prävalenz und Inzidenz der Parkinson-Krankheit in China: eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse (2013)
- Eine systematische Übersicht über die weltweite Prävalenz und Inzidenz der Parkinson-Krankheit (2011)
- Prognostizierte Anzahl der Menschen mit Parkinson in den bevölkerungsreichsten Ländern, 2005 bis 2030 (2006)
Quelle: